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Ein neues Gesicht trotz personeller Not

Sonntag, 22. Februar 2026 · 18:00 UhrTestspiel

Testspiel in Hofeld

Spielbericht vom 23. Februar 2026

Am Sonntagabend gastierte unsere SFT zum letzten großen Härtetest vor dem Rückrundenauftakt beim SV Hofeld. Trotz einer 4:2-Niederlage und extrem schwieriger Vorzeichen kehrte das Team mit einer klaren Erkenntnis heim:

Die SF Tholey ist bereit für den Abstiegskampf!

Dass dieses Spiel überhaupt unter regulären Bedingungen stattfand, war bei dem Dauerregen keine Selbstverständlichkeit.

Noch weniger selbstverständlich war die Aufstellung:

Aufgrund einer massiven Krankheitswelle fielen beide Stammtorhüter aus, sodass unser Vorstandsmitglied, Marco Lender, kurzerhand selbst die Handschuhe überstreifte. Ein Signal, das in der Kabine Wirkung zeigte.

Spielbestimmend, aber eiskalt ausgekontert


Vom Anpfiff weg zeigte die SFT ein völlig anderes Gesicht als noch in der Hinrunde. Wir waren die spielbestimmende Mannschaft, setzten Hofeld über weite Strecken in deren eigener Hälfte fest und erspielten uns Torchancen fast im Minutentakt.

Die Moral stimmte, das taktische Gefüge griff – lediglich die Effizienz vor dem Tor ließ zu wünschen übrig. Hofeld hingegen nutzte die wenigen Momente der Entlastung eiskalt aus. Vier Konter führten zu den Gegentreffern, bei denen unsere Hintermannschaft und der „Aushilfs-Keeper“ gegen die schnellen Umschaltmomente des Gastgebers machtlos waren.

Ein Umfeld, das den Aufbruch spürt


Besonders beeindruckend war der Support am Seitenrand. Trotz des miesen Wetters fanden zahlreiche Tholeyer den Weg nach Hofeld. Dass auch ehemalige Spieler, die uns im Winter verlassen haben, als Zuschauer dabei waren, ist ein starkes Zeichen: Man spürt, dass sich in Tholey etwas bewegt. Die Mannschaft auf dem Platz agierte als Einheit, kämpfte füreinander und zeigte eine Leidenschaft, die Mut für die kommenden Aufgaben macht.

Fokus auf den 01.03.: Mission Fürth beginnt!


Das Ergebnis von 4:2 ist am Ende zweitrangig. Viel wichtiger ist die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Wir nehmen die positiven Aspekte – die Dominanz und die spielerische Überlegenheit – mit in die kommende Trainingswoche.

Marco Lender zum Spiel:

„Ich bin stolz auf die Jungs. Trotz der personellen Notlage haben wir Charakter gezeigt. Dass ich selbst im Tor stehen musste, war eine Notlösung, aber es hat gezeigt, dass wir im Verein füreinander einstehen. Wir wissen jetzt genau, woran wir bis Sonntag arbeiten müssen: Die Chancenverwertung muss besser werden, und defensiv müssen wir bei Kontern noch wacher sein. Aber mit diesem Spirit fahren wir mit breiter Brust nach Fürth!“

Am kommenden Sonntag (01.03.26) zählt es: Wir gastieren beim TuS Fürth. Wenn wir dort mit der gleichen Dominanz und Leidenschaft auftreten, werden wir uns für den harten Weg belohnen.

Danke an alle Fans für die Unterstützung im Regen von Hofeld! Gemeinsam holen wir die Punkte nach Tholey!