Lehrgeld in Fürth
Schiedsrichter: Biwer, Udo
Zuschauer: 80
Früher Nackenschlag bremst SFT aus
Spielbericht vom 2. März 2026
TuS Fürth – SF Tholey 6:0 (2:0)
Am ersten Spieltag nach der Winterpause mussten die Sportfreunde Tholey eine deutliche 0:6-Niederlage beim TuS Fürth einstecken. Ein Ergebnis, das nach 90 Minuten zwar deutlich ausfiel, aber vor allem durch extrem unglückliche Zeitpunkte der Gegentore geprägt war.
Kaltstart in der 6. Minute Die Marschroute von Trainer Markus Kunrath wurde bereits früh durchkreuzt: In der 6. Minute landete ein unglücklicher Abpraller genau vor den Füßen des Fürther Top-Torjägers Witsch, der eiskalt zum 1:0 vollstreckte. Tholey brauchte einen Moment, stabilisierte sich dann aber und hielt die Partie offen, bis ein langer Ball in der 30. Minute für das 2:0 sorgte. Unser Torhüter verschätzte sich bei der Flugbahn des Balls von Hooß, der sich hinter ihm zur Vorentscheidung ins Netz senkte.
Entscheidung per Strafstoß und schwindende Kräfte Mit dem 0:2-Rückstand ging es in die zweite Hälfte, doch die Hoffnung auf eine Wende wurde durch das schnelle 3:0 in der 52. Minute (erneut Witsch) im Keim erstickt. Als Fürth in der 66. Minute einen Foulelfmeter zum 4:0 verwandelte, war die Gegenwehr gebrochen. In der Schlussphase (68., 75.) nutzten die Hausherren die schwindenden Kräfte der Tholeyer Wiedereinsteiger konsequent aus, um das Ergebnis durch Witsch und Forve auf 6:0 zu schrauben. Ein später Wechsel in der 83. Minute (Tim Bieniek für Max Recktenwald) brachte keine Wende mehr.
Fazit: Fokus auf die Basics und die Heimstärke „Wir kassieren das 1:0 viel zu früh durch einen Abpraller und das 2:0 aus dem Nichts. Das zieht einer Mannschaft im Umbruch den Stecker“, bilanziert Marco Lender. „Der Foulelfmeter zum 4:0 war dann der endgültige K.O.. Wir wissen, dass wir an der mentalen Stärke nach Rückschlägen und der Kraft über 90 Minuten arbeiten müssen. Jetzt zählt nur noch das kommende Heimspiel.“


